Skip to main content

Wärmepumpentrockner Test 2015 – unsere Testsieger

Wir stellen Ihnen die Testsieger im Wärmepumpentrockner Test 2015 vor. Die folgenden Wärmepumpentrockner sind die besten Modelle 2015 und wurden von uns ausführlich getestet.

Was sollte man beim Kauf eines Wärmepumpentrockners beachten?

Wie im Test beschrieben ist die Energieeffizienzklasse ein sehr wichtiges Kriterium, der wiederum der Trocknungsgrad (angegeben als Kondensationseffizienz) gegenübersteht. Allerbeste Geräte erreichen eine Durchtrocknung von "schranktrocken" beziehungsweise um oder über 90 %. Weitere Kriterien sind neben dem Preis die Bedienung und nicht zuletzt die Verarbeitung und Qualität der Geräte.

Es gibt günstige Geräte etwa von Beko, die als "heimliche Testsieger" gelten, jedoch könnte es Verbraucher geben, die bei einer vergleichsweise jungen Gerätekategorie wie den Wärmepumpentrocknern auf die Markenqualität von Herstellern wie Bosch und Siemens setzen und dafür auch etwas mehr Geld ausgeben. Hier ein Überblick über wichtige Kaufkriterien:

  • Energieeffizienz: Wenn es schon ein effizienter Wärmepumpentrockner sein soll, wäre die Klasse A+++ zu empfehlen – wenn das Gerät des präferierten Herstellers diese Effizienzklasse zu vertretbaren Kosten aufweist./li>
  • Raumbedarf: Jeder Wäschetrockner muss natürlich an die gewünschte Stelle passen.
  • Ladekapazität: Familien ab drei Personen sollten auf mindestens 7 kg Ladekapazität achten, bei vier Personen sind 8 kg zu empfehlen. Sonst verpufft die Wirkung des Wäschetrockners, weil er zu oft durchlaufen muss.
  • Technik: Die Programmvielfalt moderner Wärmepumpentrockner lässt meistens nichts zu wünschen übrig. Dennoch können Haushalte, in denen sehr empfindliche Wäsche getrocknet werden soll, auf entsprechende Programme achten. Auch die Bedienfreundlichkeit gehört zu diesem Punkt.
  • Design: Wer es schick mag, achtet auf das Design. Aus diesem Grund wählen viele Haushalte den passenden Trockner zum Hersteller ihrer Waschmaschine.
  • Preis: Natürlich ist der Preis ein entscheidendes Kaufargument. Er steht allen anderen Aspekten gegenüber.
  • Testergebnisse als Entscheidungshilfe: Es gibt sehr gute und zuverlässige Tests nicht nur von der Stiftung Warentest, sondern auch von anderen Portalen. Niemand sollte auf das Studium der Ergebnisse vor dem Kauf eines Wärmepumpentrockners verzichten.

Wärmepumpentrockner repräsentieren die modernste Technologie auf dem Trocknermarkt, sie sind sehr effizient. Das ist bei einem Wäschetrockner besonders bedeutsam, denn die meisten Haushalte ohne den Trockner schaffen ihn wegen des Stromverbrauchs nicht an. Haben solche Geräte auch Nachteile? Hier die Vor- und Nachteile von Wärmepumpentrocknern im Überblick:

waeschetrockner-programme

Vorteile von Wärmepumpentrocknern im Test

Wärmepumpentrockner weisen in den meisten Fällen die Energieeffizienzklasse A++ oder besser auf. Zum Vergleich: Ein Kondenstrockner bringt es auf B und nur sehr selten auf A, ein Ablufttrockner wird fast immer mit C eingestuft und ist damit ein wahrer Stromfresser. Damit ist der niedrigere Stromverbrauch das wichtigste Argument für einen Wärmepumpentrockner. Bei gleicher Kapazität – beispielsweise 7 kg Fassungsvermögen – sparen die Nutzer bei durchschnittlichem Einsatz im 4-Personen-Haushalt jährlich um 70 bis 80 kWh Strom, was eine finanzielle Ersparnis von rund 20 Euro bedeutet.

Genügt das als Argument für die Anschaffung? Den meisten Menschen schon, denn Verbraucher achten auf die Energieeffizienz, zumal langfristig steigende Strompreise erwartet werden und sich das Gerät aufgrund der langen Lebensdauer auf jeden Fall amortisiert. Es gibt aber auch technologische Argumente pro Wärmepumpentrockner, denn in die modernsten Geräte integrieren die Hersteller auch die jüngsten Innovationen. Kann es denn überhaupt Nachteile beim Kauf eines Wärmepumpentrockners geben?

Nachteile der Wärmepumpentrockner

Es gibt zwei wesentliche Nachteile: Der Anschaffungspreis ist höher, allerdings bei genauem Hinschauen nicht viel höher. Dasselbe Gerät – beispielsweise ein Wärmepumpentrockner von Bosch mit 8 kg Fassungsvermögen – kostet kaum 100 Euro mehr als ein vergleichbarer Kondenstrockner von Bosch. Wenn wir bei der Energieersparnis von (konservativ gerechnet) 20 Euro jährlich bleiben, hat sich der höhere Anschaffungspreis in spätestens fünf Jahren amortisiert, und so lange hält der Trockner auf jeden Fall. Es ist eine Laufleistung von 12 bis 15 Jahren zu erwarten. Es gibt aber noch einen weiteren Nachteil, der nicht verschwiegen werden soll: Manche Wärmepumpentrockner sind um einen Tick lauter als Kondenstrockner. Das könnte in kleineren Wohnungen die Familie und die Nachbarn stören.

Unterschiede zwischen Wärmepumpen- und Kondenstrocknern

Viele Menschen fragen sich, wo eigentlich der genaue Unterschied zwischen einem Wärmepumpen- und einem Kondenstrockner liegt. Nun, der Wärmepumpentrockner setzt die Wärmepumpentechnologie ein, die wir zum Schluss noch einmal genau erklären. Prinzipiell basiert sie auf dem Ausnutzen der eigenen Abwärme, was effizienter sein muss. Diese Technologie kommt auch in vielen anderen Bereichen zur Anwendung, beispielsweise bei Heizungsanlagen. Dennoch trocknen beide Trockner die Wäsche per Kondensation.

Es gibt aber signifikante technologische Unterschiede. Zunächst einmal können Verbraucher auch ohne genaue Detailkenntnis der Technik davon ausgehen, dass die Wärmepumpentrockner die modernsten Geräte am Markt sind, was sich in weiteren Leistungseigenschaften niederschlägt. Rein trocknertechnisch unterscheidet sich aber auch der Trocknungsvorgang. Beim Kondenstrockner laufen zwei Luftströme simultan durch das Gerät. Dieses nimmt kalte Umgebungsluft auf, heizt sie elektrisch auf, leitet sie durch die Wäschetrommel, lässt dort die Feuchtigkeit auskondensieren und führt sie anschließend im zweiten Luftstrom ab.

Dann beginnt der Prozess erneut mit kalter Luft. Der Wärmepumpentrockner hingegen arbeitet mit nur einem Luftstrom, der nach seiner Aufheizung und dem Durchlaufen der Trommel in der Wärmepumpe per Kältemittel abgekühlt wird. Die dabei frei werdende Prozessenergie nutzt die Wärmepumpe, um den Luftstrom wieder aufzuheizen – das macht die Effizienz aus. Es werden zwar nicht 50 % an Stromkosten eingespart, wie vielfach zu lesen ist, jedoch gibt es in der Tat deutliche Ersparnisse.

Stiftung Warentest: Wärmepumpentrockner Test 09/2014

Die Stiftung Warentest hat zuletzt im September 2014 die Testergebnisse für Wäschetrockner – darunter 11 Modelle mit Wärmepumpe – vorgestellt. Testsieger wurde der

  • AEG T77684EIH mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (1,9)

Der Trockner erhielt in den vier getesteten Kategorien “Trocknen”, “Umwelteigenschaften”, “Handhabung” sowie “Sicherheit und Verarbeitung” jeweils eine gute Note zwischen 1,6 bis 2,0. Getestet wurden wie üblich anonym im Handel gekaufte Geräte, die vier genannten Eigenschaften erhielten ein unterschiedliches Gewicht. Trocknen floss mit 50 % in die Bewertung ein, die Umwelt­eigenschaften mit 15 %, die Hand­habung mit 30 % und die Sicherheit/Verarbeitung mit 5 %. Für ihre Prüfung legen die Tester der Stiftung Warentest diverse DIN EN zugrunde. Als Test-Fazit vermerken die Warentester, dass sich ab einer Kleinfamilie (drei Personen) der Kauf eines Wärmepumpentrockners in jedem Fall innerhalb von zehn Jahren amortisiert, es wird sogar deutlich gespart.

Besonders deutlich fällt der Vorteil bei Großfamilien aus. Lediglich der Single- oder Zweipersonenhaushalt erzielt mit dem Wärmepumpentrockner keine Kostenvorteile, dazu wird das Gerät zu selten genutzt. Hier wäre tatsächlich der herkömmliche Kondensationstrockner zu empfehlen. Dabei verglichen die Warentester zwei Geräte von Bosch und Siemens mit und ohne Wärmepumpe, die sich bauartlich sehr ähneln, und rechneten Anschaffungs- und Stromkosten zusammen. Der Single würde mit dem Kondenstrockner in zehn Jahren 40 Euro sparen, die Kleinfamilie spart mit dem Wärmepumpentrockner 215 Euro, die Großfamilie sogar 415 Euro.

Hersteller von Wärmepumpentrocknern

Die Hersteller Bosch, Siemens, Miele, Bauknecht und AEG bieten wirklich empfehlenswerte Wäschetrockner an. Hier ist ein Überblick über diese Firmen:

Bosch

Robert Bosch gründete sein Unternehmen im Jahr 1886, heute gehört die gleichnamige GmbH zu den führenden deutschen und internationalen Herstellern auf dem Markt für Haushaltsgeräte. Natürlich gibt es von Bosch noch viele andere Gebrauchsgüter wie etwa Elektrowerkzeuge, außerdem ist das Unternehmen ein wichtiger Automobilzulieferer und stellt Komponenten für die Industrie- und Gebäudetechnik, die Sicherheitstechnik und die automatisierte Verpackungstechnik her. In vielen Segmenten ist Bosch weltweit führend. Die beliebtesten Wärmepumpentrockner von Bosch sind der WTW86271 für 8 kg Wäsche mit der Effizienzklasse A++ und der WTW86564 für 7 kg, ActiveAir Technology und SelfCleaning Condenser ebenfalls mit der Effizienzklasse A++.

Siemens

Das deutsche Traditionsunternehmen wurde 1847 gegründet und ist heute ein weltweit führender Hersteller auf diversen Technologiefeldern. Haushaltsgeräte machen nur eine kleine Sparte aus und gehören dennoch zu den besten Angeboten auf dem internationalen Markt. Bosch und Siemens produzierten sie seit 1967 gemeinsam in der Firma BSH, die aber seit 2015 nur noch Bosch gehört. Viele der Haushaltsgeräte von Bosch und Siemens ähneln sich daher. Die beliebtesten beiden Siemens Wäschetrockner sind der WT46W261 Wärmepumpentrockner für 8 kg Wäsche mit der Energieeffizienz A++ und der Siemens WT46W564 für 7 kg, A++ Energieeffizienz, selbstreinigendem Kondensator und Knitterschutz.

Miele

Miele ist ein 1899 gegründetes deutsches Familienunternehmen, es gehört den Familien Miele und Zinkann in vierter Generation und ist ein Weltkonzern mit 17.660 Mitarbeitern und 3,22 Milliarden Euro Umsatz. Auf dem Markt für Haushaltsgeräte, dem absoluten Kerngeschäft von Miele, gilt der Hersteller als weltweit führend. Die Geräte sind stets etwas teurer als die der Konkurrenz und gehören dennoch zu den am meisten verkauften Produkten ihres Segments in Europa. Die beliebtesten Wärmepumpentrockner von Miele sind der TKB550WP D LW, ein Eco Wärmepumpentrockner für 8 kg Wäsche mit der Energieeffizienz A++ und der Fragrance Dos Duftzumischung sowie der lotosweiße TKG640WP D LW S mit fast denselben Features und der Steamfunktion für Dampfglätten.

Bauknecht

Das deutsche Traditionsunternehmen wurde 1919 gegründet, es gehört schon seit 1989 der amerikanischen Whirlpool Corporation. Die Marke blieb ebenso wie die Produktion in Deutschland erhalten, sie fokussiert ausschließlich auf Haushaltsgeräte. Die beliebtesten Wärmepumpentrockner des Unternehmens sind der TK EcoStar 8 für 8 kg Wäsche mit der Energieeffizienzklasse A+++ sowie der TK EcoStar 7 für 7 kg Wäsche und ebenfalls mit der Energieeffizienzklasse A+++. Beide Geräte bringen einen EcoMonitor zur Kontrolle des Verbrauchs mit.

AEG

Der deutsche Elektrokonzern wurde 1883 gegründet und gehört heute nach einer Insolvenz in den 1980er Jahren zur schwedischen Electrolux. Die Marke AEG besteht weiter und liefert wie gewohnt hochklassige Haushaltsgeräte. Die beliebtesten Wärmepumpentrockner von AEG sind der LAVATHERM TÖKO+++IH für 8 kg Wäsche mit der Energieeffizienz A+++ und dem Silent System Plus sowie der AEG ÖKO LAVATHERM T77684EIH Wärmepumpentrockner mit praktisch denselben Features und winzigen bauartlichen Zusätzen.

Zehn Argumente für den Wärmepumpentrockner

  • Energieeffizienz
  • Standortunabhängigkeit
  • Innovation
  • Umweltschutz
  • Kostenersparnis
  • Verarbeitungsqualität
  • Bedienfreundlichkeit
  • Lebensdauer
  • Endpunkt der gegenwärtigen technologischen Entwicklung
  • Design

Wie funktionierten die Wärmepumpentrockner im Test?

Der Wärmepumpentrockner ist rein physikalisch betrachtet ein Kondensationstrockner. Das bedeutet, heiße Luft nimmt die Feuchtigkeit aus der Wäsche als Wasserdampf auf und kondensiert diesen Dampf beim Abkühlen zu Wasser aus. Technisch wird das so realisiert, dass die Luft von außen angesaugt und über ein Heizsystem (elektrische Heizspiralen) im Trockner erhitzt sowie anschließend durch die gefüllte Trommel geleitet wird. Danach verlässt die mit Dampf gesättigte Luft die Trommel, strömt durch den viel kühleren Kondensator und lässt den Dampf auskondensieren, wie wenn Wasserdampf aus dem Kochtopf auf die kühle Kachel über dem Herd trifft und dort zu Wassertropfen wird.

Genauso funktioniert auch der Kondenstrockner. Der wesentliche bauartliche Unterschied, der die große Energieeffizienz beim Wärmepumpentrockner ausmacht, besteht in der Verwendung der frei werdenden Wärmeenergie beim Auskondensieren. Beim herkömmlichen Kondenstrockner verpufft diese Energie wirkungslos, neue Luft wird wieder mit demselben Energieaufwand erhitzt. Beim Wärmepumpentrockner bewirkt ein Kältemittel das Auskondensieren des heißen Dampfes und nimmt dabei dessen Energie auf, entspannt sich anschließend und gibt dabei diese Wärmeenergie an die nachfolgende, kühle Luft vor der Trommel ab. So funktioniert jede Wärmepumpe.

Theoretisch ginge dabei nach dem ersten Aufheizen gar keine Wärmeenergie mehr verloren, das sagen die Gesetze zur Energieerhaltung, praktisch gibt es immer Verluste, außerdem ist mehr Pumpenarbeit für das Kältemittel nötig. Dennoch sind Wärmepumpentrockner die aktuell energieeffizientesten Geräte.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *